Deutsche Gesellschaft für Pastoralpsychologie e.V.

Die Deutsche Gesellschaft für Pastoralpsychologie (DGfP) ist der Ökumenische Fachverband für Seelsorge, Beratung und Supervision in Deutschland. In ihm sind rund 700 Pfarrerinnen und Pfarrer, Priester und kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammengeschlossen, die neben ihrer theologischen Qualifikation auch eine psychologische, psychotherapeutische, supervisorische oder beraterische Weiterbildung absolviert haben. Sie sind als Seelsorger/innen, Supervisor/innen, Ausbilder/innen und Berater/innen in kirchlichen Arbeitsfeldern tätig.

Die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Pastoralpsychologie arbeiten in fünf Schwerpunkten und Arbeitsfeldern, den Sektionen. Eine dieser Sektionen ist die Klinische Seelsorgeausbildung (KSA), zu der die Mitarbeitenden des Seminars für Seelsorge-Fortbildung gehören.

Jede Sektion hat sich eigene Standards gegeben, nach denen sie arbeitet. Diese hohen Standards unterliegen einer ständigen Qualitätskontrolle.

KSA - Klinische Seelsorgeausbildung

Klinische Seelsorgeausbildung (KSA) stellt ein Lernmodell dar, in dem Seelsorge, Kommunikation und Supervision durch Selbsterfahrung und Reflexion beruflicher Praxis gelernt und eingeübt wird. 'Klinisch' steht dabei für 'an der Praxis orientiert'. Theologische Reflexion, Ansätze aus Psychotherapie, Kommunikations- und Sozialwissenschaften sind die Elemente der Weiterbildung und ermöglichen in der KSA ein erfahrungsbezogenes, personenspezifisches und identitätsbildendes Lernen.
KSA ist 1925 in den USA entstanden und hat sich dort zu einem festen Bestandteil der Ausbildung für alle PfarrerInnen etabliert. Seit den 1970er Jahren verbreitete sich KSA auch in Deutschland. Sie ist eine der Sektionen der Deutschen Gesellschaft für Pastoralpsychologie. Die Mitarbeitenden des Seminars für Seelsorge-Fortbildung gestalten die Fortbildungsangebote in Seelsorge nach diesem Lernmodell.

 

Zu den Standards der Sektion KSA der DGfP